From a Distance… Zooming in on Art Education

Der 21. September markierte für mich einen in doppelter Hinsicht wichtigen Meilenstein:
Es war der Tag der Schlüsselübergabe für die neue Wohnung in der Schweiz und damit der vorläufige Abschluss eines monatelangen, coronabedingten allumfassenden Schwebezustands zwischen alter und neuer Heimat, Pendeln und Lockdown, Abschiednehmen und Ankommen.

Am selben Tag fand aber auch die Peer-Tagung „How to Method Art Education“ an der ZHdK statt – eine der wenigen hybriden kunstpädagogischen Veranstaltungen, an denen ich vor Ort teilnehmen konnte und an denen ich mich mit einem neuen Forschungsthema und einer neuen Forschungsgruppe internen und externen Peers im Bereich Forschung Art Education vorstellen konnte.

Dort berichtete ich von meiner ersten Annäherung an die Forschung Art Education an der ZHdK „from a Distance“, nämlich aus dem Homeoffice in Frankfurt am Main aus. Gemeinsam mit zwei Studierenden, Lea Bachmann und Janus Böge, und meiner Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Laura Zachmann gab ich dann Einblick in das fachdidaktische Forschungsprojekt „Vermittlung im Lockdown: Was Studierende von ihren Erfahrungen berichten und was wir daraus lernen können“ (Arbeitstitel), das Studierende als Praxisexpert*innen an der Wissensgenerierung und Methodenentwicklung im Bereich der Kulturellen Bildung beteiligt. Im Zentrum stehen eine Gruppendiskussion und teilnehmende Beobachtungen im Rahmen von Berufspraktika in soziokulturellen Feldern unter Lock-Down-Bedingungen. Nicht nur die untersuchten Praktika, auch die ersten Erhebungsschritte finden unter strengen Lock-down-Bedingungen rein im virtuellen Raum statt. Die Forschung selbst wird damit zum Gegenstand einer Untersuchung der spezifischen Qualitäten von Distanz und Nähe, Resonanz und Relationalität, die beim Austausch über Kulturelle Bildung im digitalen Raum rekonstruiert werden können. 

Die Möglichkeit, das Forschungsvorhaben auf der Peer-Tagung in einem sehr frühen Stadium vorzustellen, war für die Forschungsgruppe überaus erkenntnisreich. Das Projekt entwickelt sich äusserst dynamisch und gewinnt durch die anhaltende Ausnahmesituation weiter an Relevanz.

To be continued…

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